„A Trumm vom Paradies“

WIT-Bayern auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest und Ostbayernschau 2016

Am Samstag, den 13. August 2016, öffnete wieder Bayerns zweitgrößtes Volksfest, das Straubinger Gäubodenvolksfest, seine Pforten. Mit mehr als 26.500 Sitzplätzen in sieben Festzelten werden hier jährlich um die 1,4 Millionen Besucher aus aller Welt erwartet. Eine weitere Attraktion neben der Vergnügungsmeile mit 130 Ausstellern und spektakulären Fahrgeschäften ist die alljährliche Ostbayernschau – die größte Verbraucherausstellung im ostbayerischen Raum.

Eingebunden in das neuntägige, gigantische Angebot der Ostbayernschau, die sich in den 1950er Jahren aus der damaligen „Gewerbeschau“ entwickelte, sind Informationsstände und Sonderschauen, die die Besucher unterhalten und inspirieren wollen. Auf rund 80.000 Quadratkilometern präsentierten sich über 750 Aussteller in insgesamt 17 Hallen sowie einem großzügigen Freigelände. Rund 400.000 Besucher informieren sich jedes Jahr in diesem XXL-Einkaufsparadies über Produkte und Dienstleistungen, unter anderem aus den Bereichen Haushalt, Garten, Bauen und Wohnen bis hin zur Landwirtschaft.

WIT-Bayern – beliebte Anlaufstelle auf der Ostbayernschau

Mit dabei – bei strahlendem Sonnenschein im Freigelände – auch dieses Jahr wieder das Wasser-Info-Team Bayern e.V. (WIT) mit seinem AquaMobil, an dem die großen und kleinen Besucher bei einem Glas frisch gezapften Trinkwasser – mit oder ohne Kohlensäure – eine kleine Pause im geschäftigen Trubel einlegen oder sich im Gespräch mit dem Standpersonal sowie über das ausliegende Info-Material über das Lebensmittel Nummer Eins informieren konnten.

Eröffnungsveranstaltung im Festzelt Nothaft

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Die offizielle Eröffnungsrede im Festzelt hielt heuer der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben Dr. Marcel Huber, MdL. Unter den über 600 geladenen Ehrengästen befand sich auch Georg Riedl, Vorsitzender von WIT Bayern und ehemaliger Bürgermeister von Pfarrkirchen, die vom Straubinger Oberbürgermeister Markus Pannermayr begrüßt würden, der die Festansprache hielt, in der er die jüngsten Erfolge der „Wissensstadt Straubing“ vorstellte und auch Landrat Josef Laumer fand viele lobende Worte für die zukunftsorientierte Entwicklung der historischen Stadt.

Prominenter Besuch beim WIT-Bayern aquaMobil

Nach dem Festakt stand der offizielle Rundgang durch das Gäubodenvolksfest und die angrenzende Ostbayernschau, bei dem die Delegation um Dr. Marcel Huber und WIT Bayern-Vorstand Georg Riedl auch am AquaMobil des Wasser-Info-Teams Bayern e.V. einen kurzen Halt einlegte, um ein kühles Glas gutes, niederbayerisches Trinkwasser zu genießen. Der Minister und WIT-Vorstand Georg Riedl lobten die Qualität des heimischen Wassers und waren sich einig, dass eine wichtige Aufgabe – auch für künftige Generationen – der Schutz des Nahrungsmittels Nummer Eins ist.

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Am WIT-Bayern-Stand in Straubing stellten sich in diesem Jahr acht kommunale Wasserversorger aus der Region vor:
  • Stadtwerke Straubing GmbH
  • Wasserzweckverband Mallersdorf
  • Zweckverband zur Wasserversorgung der Aitrachtalgruppe
  • Zweckverband zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe
  • Zweckverband zur Wasserversorgung der Buchberggruppe
  • Zweckverband zur Wasserversorgung der Irlbachgruppe
  • Zweckverband zur Wasserversorgung der Spitzberggruppe
  • Zweckverband zur Wasserversorgung Landkreis Regensburg Süd
Steckbrief
OrganisationsformGmbH
Gründung1922 (vorher Städtische Betriebe Straubing)
EigentümerStadt Straubing
Versorgte Einwohner45.000
Versorgungsgebiet38 km&³2;
Wassergewinnung26 Flach- und 3 Tiefbrunnen
WasseraufbereitungOxidative Aufbereitung des reduzierten Tiefbrunnenwassers Filtration über Aktivkohlefilter des Flachbrunnenwassers
Wasserförderung6 Pumpen mit 3 x 35 l/s und 3 x 120 l/s
Wasserspeicherung1 Tiefbehälter 6.000 m&³2;
Wasserverteilung215 km Hauptleitungen 211 km Hausanschlussleitungen
Wasserabgabe3.000.000 m&³3; / Jahr an Endkunden
Websitewww.stadtwerke-straubing.de

Steckbrief
OrganisationsformKörperschaft des öffentlichen Rechts (öffentliches Wasserversorgungsunternehmen ohne Gewinnerzielungsabsicht)
Gründung19.12.1963
Eigentümer14 Mitgliedsgemeinden aus den Landkreisen Straubing-Bogen, Landshut, Dingolfing-Landau und Regensburg
Versorgte Einwohner39.000 Personen, über 13.100 Abnahmestellen
Versorgungsgebiet566 km&³2;
Wassergewinnung8 Tiefbrunnen und 2 Quellen mit einer Gesamtergiebigkeit von 280 Liter pro Sekunde
WasseraufbereitungEnteisenung und Entmanganung der Brunnen in Hofdorf und Geiselhöring; In Mallersdorf wird bis 2018 eine Aktivkohleaufbereitung und eine Enteisenung und Entmanganung errichtet
Wasserförderung14 Pumpwerke mit 51 Druckerhöhungspumpen
Wasserspeicherung2 Wassertürme und 8 erdüberdeckte Hochbehälter mit insgesamt 10.000 m&³2; Speichervolumen
Wasserverteilung732 km Hauptleitungen, 204 km Hausanschlussleitungen, 936 km Gesamtlänge des Rohrnetzes
Wasserabgabe2,25 Mio. m&³3; / Jahr
Websitewww.wasserzweckverband-mallersdorf.de

Steckbrief
OrganisationsformKörperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung18.4.1962
EigentümerGemeinde Leibfing, Gemeinde Mengkofen, Gemeinde Oberschneiding, Gemeinde Salching
Versorgte Einwohner9.409
Versorgungsgebietca. 160 km&³2;
Wassergewinnung4 Brunnen mit insgesamt 116 l/sec
Wasseraufbereitungkeine
Wasserförderung58 l/sec für Aitrachtalgruppe, 58 l/sec für Spitzberggruppe
WasserspeicherungHochbehälter Hany mit 1.000 m&³3;, Hochbehälter Wunder mit 1.500 m&³3;
Wasserverteilungca. 213 km Hauptleitungen, ca. 85 km Hausanschlussleitungen
Wasserabgabe479.419 m&³3; / Jahr an Endkunden, 485.484 m&³3; / Jahr an Weiterverteiler
Websitewww.wasserzweckverband-aitrachtalgruppe.de

Steckbrief
OrganisationsformZweckverband
Gründung1.5.1962
EigentümerHunderdorf, Mitterfels, Haselbach, Bogen, Ascha, Haibach, Neukirchen-Windberg
Versorgte Einwohner7.975
Versorgungsgebiet78 km&³2;
Wassergewinnung5 Brunnen mit insgesamt 40 l/sec
Wasseraufbereitungz.B. Enteisenung, Entmanganung, Entsäuerung etc.
Wasserförderung1 Pumpwerk / 40 l/sec Förderleistung
Wasserspeicherung5 Hochbehälter mit 3.000 m&³3; Kapazität
Wasserverteilung250 km Hauptleitungen, 90 km Hausanschlussleitungen
Wasserabgabe434.046 m&³3; / Jahr an Endkunden, 0 m&³3; / Jahr an Weiterverteiler
Websitewww.wasserzweckverband-hunderdorf.de

Steckbrief
OrganisationsformKörperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung1.3.1962
EigentümerGemeinde Kirchroth, Gemeinde Parkstetten, Gemeinde Steinach, Stadt Straubing
Versorgte Einwohner10.246
Versorgungsgebietca. 88 km&³2;
Wassergewinnung2 Brunnen mit insgesamt 65 l/sec
WasseraufbereitungFilter mit Quarzkies zur Enteisenung, Entmanganung
Wasserförderung32 l/sec Förderleistung
WasserspeicherungHochbehälter Münster mit 1.100 m&³3; Kapazität
Wasserverteilungca. 151 km Hauptleitungen, ca. 93 km Hausanschlussleitungen
Wasserabgabe464.035 m&³3; / Jahr an Endkunden, 1.780 m&³3; / Jahr an Weiterverteiler
Websitewww.wasserzweckverband-buchberggruppe.de

Steckbrief
OrganisationsformKörperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung13.12.1962
EigentümerGemeinde Alterhofen, Gemeinde Straßkirchen, Gemeinde Irlbach, Gemeinde Oberschneiding
Versorgte Einwohner8.232 (inkl. Gastanschließer)
Versorgungsgebietca. 117 km&³2;
Wassergewinnung2 Brunnen mit insgesamt 63 l/sec Gesamtergiebigkeit
WasseraufbereitungUV-Anlage, Kiesfilter, Riesler
Wasserförderung25 l/sec Förderleistung
WasserspeicherungHochbehälter Münchshöfen mit 2.000 m&³3; Kapazität
Wasserverteilungca. 136 km Hauptleitungen, ca. 62 km Hausanschlussleitungen
Wasserabgabe373.236 m&³3; / Jahr an Endkunden
Websitewww.wasserzweckverband-irlbachgruppe.de

Steckbrief
OrganisationsformKörperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung3.1.1963
EigentümerGemeinde Aholfing, Gemeinde Atting, Gemeinde Feldkirchen, Gemeinde Leiblfing, Gemeinde Perkam, Gemeinde Rain, Stadt Geiselhöring, Stadt Straubing
Versorgte Einwohner10.371
Versorgungsgebietca. 105 km&³2;
WassergewinnungKeine, Wasserbezug vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Aitrachtalgruppe
Wasseraufbereitungkeine
Wasserförderungkeine
WasserspeicherungHochbehälter Metting mit 2.000 m&³3; Kapazität
Wasserverteilungca. 164 km Hauptleitungen, ca. 92 km Hausanschlussleitungen
Wasserabgabe441.678 m&³3; / Jahr an Endkunden
Websitewww.wasserzweckverband-spitzberggruppe.de

Steckbrief
OrganisationsformKörperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung12. Mai 1964
MitgliedergemeindenDie Gemeinden Altenthann, Aufhausen, Bach a. d. Donau, Barbing, Bernhardswald, Kammerhof, Donaustauf, Hagelstadt, Köfering, Mintraching, Mötzing, Obertraubling, Pentling, Pfakofen, Pfatter, Riekofen, Thalmassing
Versorgte Einwohnerca. 34.000 direkt versorgt ca. 38.000 indirekt versorgt
Versorgungsgebietca. 362 km²
Wassergewinnungüber vier Brunnen in Matting Brunnentiefe: 148 - 179 Meter jährlich ca. 3 Millionen m³
Wasseraufbereitungkeine Angabe
WasserförderungInstallierte Förderleistung: 70-200 l/s Max. Förderleistung: 100-300 l/s
Wasserspeicherungin vier Hochbehältern - Gesamtvolumen 11.100 m³
Wasserverteilung620 km Haupt- und Versorgungsleitungen
WasserabgabeIm Jahr 2010: Verbandsgebiet: 1.284.738 m³ Gastabnehmer: 1.345.985 m³
Websitewww.wzv-regensburg.de

Informationen rund ums Wasser aus erster Hand

Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher konnten sich bei einem erfrischenden Glas des kühlen Nass’ über die aktuellen Handlungsfelder – wie Klimawandel, Anstieg von externen Schadstoffeinträgen im Grundwasser, Trinkwasserschutz, Energiemanagement etc. – informieren. Hieraus ergeben sich vielfältige neue Herausforderungen für die Wasserversorgungsunternehmen, die gemeinwohlorientiert wirtschaften und sich selbst über Gebühren finanzieren. Gefragt sind daher nachhaltige, zukunftsorientierte Lösungen für alle Bürger im jeweiligen Versorgungsgebiet. Mit allen notwendigen technischen Innovationen, aber immer auch mit Blick auf die Kosten, denn der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist in Deutschland ein Grundrecht. Denn Wasser ist Leben – daher ist Trinkwasser hierzulande das bestkontrollierteste Lebensmittel überhaupt. Die Erfolgsformel heißt: beste Qualität zu einem durchschnittlich sehr niedrigen Preis, was der Vergleich von Leitungswasser mit abgefülltem Wasser aus dem Supermarkt zeigt:

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ZWR mit WIT-Bayern aquaMobil – auch heuer wieder auf der Rottalschau

Die nächste Station des WIT-Bayern aquaMobils wird die beliebte Rottalschau auf dem Karpfhamer Fest sein. Dort stellt sich der kommunale Zweckverband Wasserversorgung Rottal (ZWR) vor und freut sich auf einen Dialog mit den Bürgern bei einem erfrischenden Glas Wasser. Und zu erzählen und zu fragen gibt’s heuer wahrlich genug – nach den sintflutartigen Überschwemmungen, von denen auch das ZWR-Versorgungsgebiet nicht verschont blieb.

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Vom 2. bis 6. September 2016 wird das aquaMobil beim „Oans wia koans“-Volksfest in Karpfham auf der Rottalschau gastieren. Die Besucher erwartet neben der Rottalschau ein Riesenvergnügungspark, sechs Festzelte mit über 16.000 Sitzplätzen sowie Vorführungen des berühmten “Rottaler Zehnerzuges”. Die Attraktionen locken jährlich fast eine halbe Million Besucher in das kleine Karpfham, in dem in diesen Tagen der Ausnahmezustand herrscht.

d7-b0007-DSC00010-KWährend der Name Rottalschau noch auf eine lokale Ausstellung schließen lässt, hat diese inzwischen zu einer der bedeutendsten Landtechnik-Messen Deutschlands entwickelt.

Auf mittlerweile über 60.000 qm Freigelände und 6.000 qm Hallen zeigen 500 Firmen aus der gesamten Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland ein breites Angebot von Waren sowie Dienstleistungen und halten Informationen zu aktuellen Themen bereit – darunter auch der ZWR.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt nach wie vor in allen Bereichen der Landwirtschaft. Die Besucher erwartet darüber hinaus jedoch unter anderem auch eine klassische Verbrauchermesse mit 5 Hallen und Freiglände sowie eine Energiemesse auf dem neuen Festgelände direkt an der B388. Dort gibt es alles, was mit Energiebeschaffung, Energieoptimierung, Heiztechnik, Solartechnik, Photovoltaik, Forstmaschinen, Forstgeräte, regenerative Energien etc. zu tun hat.



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