WIT – 3. Süd- und Ostbayerische Wassertagung

Absolute Zufriedenheit bei den Veranstaltern

d7-b0001-DSC00065-DAAm 22. und 23. April fand in Landshut die 3. Süd- und Ostbayerische Wassertagung statt. Federführende Veranstalter waren die ARGE Niederbayern-Oberpfalz mit Sitz in Aham sowie der Umweltcluster Bayern, Teil der Cluster-Offensive Bayern, die im Jahr 2006 von der Bayerischen Staatsregierung ins Leben gerufen wurde, um ihre erfolgreichen Programme zur Stärkung der Potenziale in Wirtschaft und Forschung fortzusetzen.

Fast 150 Aussteller präsentierten ihre neuesten Lösungen für die Bereiche Trinkwasserversorgung und Abwassertechnik. Darüber hinaus fanden an beiden Messetagen wieder thematisch breitgefächerte Fachvorträge für Entscheider und Entscheidungsvorbereiter der niederbayerischen Wasserver- und -entsorgungsunternehmen statt, die hervorragend besucht waren, besonders am zweiten Messetag, der unter dem Motto der WWN-Nachbarschaftstage stand. Das Angebot für die Wasserwerksnachbarschaften – kurz WWN – richtete sich in erster Linie an das technische Personal der Wasserversorgungsunternehmen, wie zum Beispiel Wassermeister, Fachkräfte der Wasserversorgung, Wasserwarte und Facharbeiter.

Fachvorträge hatten reichen Zulauf

d7-b0001-DSC00073Durch Vorträge und den gemeinsamen Erfahrungsaustausch konnten neueste Fachkenntnisse vermittelt und neue Technologien, Projekte oder Verfahren aus der Wasserwirtschaft vorgestellt werden. Die Fachmesse in Landshut findet alle zwei Jahre statt und startete damals mit 100 Ausstellern. Heute sind es knapp 150 Unternehmen, die ihre neuesten Lösungen und Ideen einem interessierten und kritischen Fachpublikum präsentieren. Die Resonanz ist also eindeutig steigend und die Süd- und Ostbayerische Wassertagung hat sich mittlerweile als innovatives Forum für die Branche fest etabliert, so Dipl.-Ing. Bernd König, Leiter der Wasserwerksnachbarschaft Dingolfing-Landau aus Aham.

d7-b0001-DSC00016t-portraitGeorg Riedl, Vorsitzender des Wasser-Info-Teams Bayern e.V. – kurz WIT – präsentierte unter anderem auch das WIT-Service-Angebot, das sich speziell an kleinere und mittlere Wasserversorger richtet, die fast alle mit einem äußerst knappen Personalstamm zu kämpfen haben. Das WIT wurde 1997 in München gegründet, arbeitet ehrenamtlich und besteht aus Vertretern des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen, des Bayerischen Gemeindetages, des Bayerischen Städtetages, der Wasserwerksnachbarschaften Bayern, des Verbandes der bayerischen Gas- und Wasserwirtschaft e.V. und der Arbeitsgemeinschaft der Wasserver- und Abwasserentsorger Niederbayern/Oberpfalz. Georg Riedl: „Da Zeit und Manpower vielerorts knapp sind, bieten wir vom WIT professionelle Unterstützung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit an.“

WIT aquaMobil – beliebter Messetreff rund ums Thema Trinkwasser

Beispielsweise informiert WIT aktuell rund um das Thema Trinkwasser, hilft das Image der Wasserversorgung zu verbessern, entwickelt aufmerksamkeitsstarke Aktionen und forciert das Thema Umweltschutz: „Trinkwasser ist unser kostbarstes Lebensmittel, damit die Wasserversorger auch künftig die Bürger mit einwandfreiem, sauberem Trinkwasser versorgen können, gilt es in Zukunft einige Herausforderungen zu meistern – seien es Auswirkungen des Klimawandels, der zunehmenden Umweltverschmutzung, des demografischen Wandels oder der Übernutzung der Ressource Wasser.“ Beliebter Treffpunkt und Anziehungspunkt war dabei das WIT aquaMobil, die mobile Trinkwasserbar, die es auch für eigene Veranstaltungen zu mieten gibt.

Auch wenn Deutschland zu den privilegierten Ländern gehört – in Zukunft werden sich auch Länder mit dem Thema Wasserknappheit auseinandersetzen müssen, die bisher keinerlei Probleme hatten. Jüngstes Beispiel eines reichen Industrielandes, das in Wassernot geraten ist, ist beispielsweise der US-amerikanische Staat Kalifornien. Zu den Aktionsmaterialien, die das WIT zur Verfügung stellt, gehören u.a. Schulungsmaterialien für Kindergärten und Schulen, aber auch Trinkwasserbrunnen und das aquaMobil, das in Landshut die Teilnehmer der Süd- und Ostbayerische Wassertagung jederzeit mit frischem Trinkwasser versorgte.

d7-b0001-header

 
 
 

Print Friendly