WIT aquaMobil auf dem Gäubodenfest 2015

Ein Glas erfrischendes Trinkwasser – da werden auch Minister schwach

Es ist Niederbayerns größtes Volksfest – das Gäubodenfest in Straubing. Neben Rekordbesucherzahlen konnte die Veranstaltung diesmal auch mit Rekordtemperaturen glänzen. Fester Bestandteil des der Straubinger Veranstaltung ist die Ostbayernshau – die größte Verbraucherausstellung in der Region. Diese Kombination aus Volksfest und Messe ist einmalig in Deutschland.

Bei der diesjährigen Ostbayernschau – vom 8. bis zum 16. August – boten rund 750 Aussteller in 17 Hallen sowie dem weitläufigen Freigelände mit Ruheinseln, Kinderbetreuung und Streichelzoo etc. wieder so ziemlich alles, was Wohnen und Leben schöner und die Arbeit einfacher macht. Das Angebot reichte von Baubedarf bis zu Werkzeugen, von Einrichtungsideen bis zu Bekleidung, von Nahrungsmitteln bis zu einem vielfältigen Freizeitabgebot etc., nicht zu vergessen die Fahrzeuge und Arbeitsgerätschaften für die Land- und Forstwirtschaft.

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Viel Andrang am WIT aquaMobil – sieben Wasserversorger stellen sich vor

Ebenfalls unter den Aussteller auf dem Freigelände war heuer das Wasser Info Team Bayern e.V. (WIT) mit seinem aquaMobil. Die mobile Wasserbar – montiert auf einen nostalgischen Kleinst-LKW, war während der Messetage ein gern frequentierter “Boxen-Stopp” für die durstigen Besucher. Alle nahmen gerne den kostenlosen und freundlichen Service eines gut gekühlten, frischen Glases Trinkwasser – mit oder ohne Kohlensäure – in Anspruch und viele nutzten dabei darüber hinaus die Gelegenheit, sich über die Trinkwassersituation in der Region oder im allgemeinen zu informieren. Mit Info-Broschüren konnten sich die Besucher zusätzlich über allerhand Wissenswertes rund um das Thema Trinkwasser “schlau machen”.

  • Stadtwerke Straubing GmbH
  • Wasserzweckverband Mallersdorf
  • Zweckverband zur Wasserversorgung der Aitrachtalgruppe
  • Zweckverband zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe
  • Zweckverband zur Wasserversorgung der Buchberggruppe
  • Zweckverband zur Wasserversorgung der Irlbachgruppe
  • Zweckverband zur Wasserversorgung der Spitzberggruppe
Steckbrief
OrganisationsformGmbH
Gründung1922 (vorher Städtische Betriebe Straubing)
EigentümerStadt Straubing
Versorgte Einwohner45.000
Versorgungsgebiet38 km&³2;
Wassergewinnung26 Flach- und 3 Tiefbrunnen
WasseraufbereitungOxidative Aufbereitung des reduzierten Tiefbrunnenwassers Filtration über Aktivkohlefilter des Flachbrunnenwassers
Wasserförderung6 Pumpen mit 3 x 35 l/s und 3 x 120 l/s
Wasserspeicherung1 Tiefbehälter 6.000 m&³2;
Wasserverteilung215 km Hauptleitungen 211 km Hausanschlussleitungen
Wasserabgabe3.000.000 m&³3; / Jahr an Endkunden
Websitewww.stadtwerke-straubing.de

Steckbrief
OrganisationsformKörperschaft des öffentlichen Rechts (öffentliches Wasserversorgungsunternehmen ohne Gewinnerzielungsabsicht)
Gründung19.12.1963
Eigentümer14 Mitgliedsgemeinden aus den Landkreisen Straubing-Bogen, Landshut, Dingolfing-Landau und Regensburg
Versorgte Einwohner39.000 Personen, über 13.100 Abnahmestellen
Versorgungsgebiet566 km&³2;
Wassergewinnung8 Tiefbrunnen und 2 Quellen mit einer Gesamtergiebigkeit von 280 Liter pro Sekunde
WasseraufbereitungEnteisenung und Entmanganung der Brunnen in Hofdorf und Geiselhöring; In Mallersdorf wird bis 2018 eine Aktivkohleaufbereitung und eine Enteisenung und Entmanganung errichtet
Wasserförderung14 Pumpwerke mit 51 Druckerhöhungspumpen
Wasserspeicherung2 Wassertürme und 8 erdüberdeckte Hochbehälter mit insgesamt 10.000 m&³2; Speichervolumen
Wasserverteilung732 km Hauptleitungen, 204 km Hausanschlussleitungen, 936 km Gesamtlänge des Rohrnetzes
Wasserabgabe2,25 Mio. m&³3; / Jahr
Websitewww.wasserzweckverband-mallersdorf.de

Steckbrief
OrganisationsformKörperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung18.4.1962
EigentümerGemeinde Leibfing, Gemeinde Mengkofen, Gemeinde Oberschneiding, Gemeinde Salching
Versorgte Einwohner9.409
Versorgungsgebietca. 160 km&³2;
Wassergewinnung4 Brunnen mit insgesamt 116 l/sec
Wasseraufbereitungkeine
Wasserförderung58 l/sec für Aitrachtalgruppe, 58 l/sec für Spitzberggruppe
WasserspeicherungHochbehälter Hany mit 1.000 m&³3;, Hochbehälter Wunder mit 1.500 m&³3;
Wasserverteilungca. 213 km Hauptleitungen, ca. 85 km Hausanschlussleitungen
Wasserabgabe479.419 m&³3; / Jahr an Endkunden, 485.484 m&³3; / Jahr an Weiterverteiler
Websitewww.wasserzweckverband-aitrachtalgruppe.de

Steckbrief
OrganisationsformZweckverband
Gründung1.5.1962
EigentümerHunderdorf, Mitterfels, Haselbach, Bogen, Ascha, Haibach, Neukirchen-Windberg
Versorgte Einwohner7.975
Versorgungsgebiet78 km&³2;
Wassergewinnung5 Brunnen mit insgesamt 40 l/sec
Wasseraufbereitungz.B. Enteisenung, Entmanganung, Entsäuerung etc.
Wasserförderung1 Pumpwerk / 40 l/sec Förderleistung
Wasserspeicherung5 Hochbehälter mit 3.000 m&³3; Kapazität
Wasserverteilung250 km Hauptleitungen, 90 km Hausanschlussleitungen
Wasserabgabe434.046 m&³3; / Jahr an Endkunden, 0 m&³3; / Jahr an Weiterverteiler
Websitewww.wasserzweckverband-hunderdorf.de

Steckbrief
OrganisationsformKörperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung1.3.1962
EigentümerGemeinde Kirchroth, Gemeinde Parkstetten, Gemeinde Steinach, Stadt Straubing
Versorgte Einwohner10.246
Versorgungsgebietca. 88 km&³2;
Wassergewinnung2 Brunnen mit insgesamt 65 l/sec
WasseraufbereitungFilter mit Quarzkies zur Enteisenung, Entmanganung
Wasserförderung32 l/sec Förderleistung
WasserspeicherungHochbehälter Münster mit 1.100 m&³3; Kapazität
Wasserverteilungca. 151 km Hauptleitungen, ca. 93 km Hausanschlussleitungen
Wasserabgabe464.035 m&³3; / Jahr an Endkunden, 1.780 m&³3; / Jahr an Weiterverteiler
Websitewww.wasserzweckverband-buchberggruppe.de

Steckbrief
OrganisationsformKörperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung13.12.1962
EigentümerGemeinde Alterhofen, Gemeinde Straßkirchen, Gemeinde Irlbach, Gemeinde Oberschneiding
Versorgte Einwohner8.232 (inkl. Gastanschließer)
Versorgungsgebietca. 117 km&³2;
Wassergewinnung2 Brunnen mit insgesamt 63 l/sec Gesamtergiebigkeit
WasseraufbereitungUV-Anlage, Kiesfilter, Riesler
Wasserförderung25 l/sec Förderleistung
WasserspeicherungHochbehälter Münchshöfen mit 2.000 m&³3; Kapazität
Wasserverteilungca. 136 km Hauptleitungen, ca. 62 km Hausanschlussleitungen
Wasserabgabe373.236 m&³3; / Jahr an Endkunden
Websitewww.wasserzweckverband-irlbachgruppe.de

Steckbrief
OrganisationsformKörperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung3.1.1963
EigentümerGemeinde Aholfing, Gemeinde Atting, Gemeinde Feldkirchen, Gemeinde Leiblfing, Gemeinde Perkam, Gemeinde Rain, Stadt Geiselhöring, Stadt Straubing
Versorgte Einwohner10.371
Versorgungsgebietca. 105 km&³2;
WassergewinnungKeine, Wasserbezug vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Aitrachtalgruppe
Wasseraufbereitungkeine
Wasserförderungkeine
WasserspeicherungHochbehälter Metting mit 2.000 m&³3; Kapazität
Wasserverteilungca. 164 km Hauptleitungen, ca. 92 km Hausanschlussleitungen
Wasserabgabe441.678 m&³3; / Jahr an Endkunden
Websitewww.wasserzweckverband-spitzberggruppe.de

Es waren sieben Wasserversorgungsunternehmen aus Straubing und Umgebung – die Stadtwerke Straubing, des Wasserzweckverbands Mallersdorf sowie die Zweckverbände zur Wasserversorgung der Aitrachtalgruppe, der Bogenbachtalgruppe, der Buchberggruppe, der Irlbachgruppe und der Spitzberggruppe – die das WIT aquaMobil für die Messezeit gemietet hatten, um die Bevölkerung über ihr Trinkwasserangebot und dessen hervorragende Qualität zu informieren und gleichzeitig so manche Detailfrage von interessierten Bürgern zu beantworten.

Prominenter Besucher an der WIT Wasserbar – Dr. Markus Söder

Prominentestee Besucher an der mobilen Wasserbar war am Tag der Eröffnung eindeutig Dr. Markus Söder, Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat sowie von 2008 bis 2011 Staatsminister für Umwelt und Gesundheit. Nachdem der Minister das Gäubodenfest kurz zuvor im Festzelt eröffnet hatte, besuchte er auf seinem anschließenden Messerundgang auch das WIT aquaMobil. Nicht zuletzt ist das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ebenfalls Mitglied von WIT.

Bei seiner Eröffnungsrede hatte der Minister Bayern als schönstes Land der Welt gepriesen: “Bayern – das ist ein Lebensgefühl. wbei er die kulturelle Identität des Landes nicht nur in den Großstädten ausmachte, sondern besonders auch im ländlichen Raum. Und dafür wolle er sich einsetzen, dass auch der ländliche Raum Zukunft hat.



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